„Zwischen meinen Worten“ – Mein Jugendbuch über Liebe, Freundschaft und psychische Krankheiten

Ein Tag voller Premieren. Zum ersten Mal seht ihr meinen vollständigen Namen und das, woran in in der letzten Zeit hart gearbeitet habe. Mein Buch: Zwischen meinen Worten.

Jep, ich habe ein Buch geschrieben. Und während ich das so tippe, merke ich, wie surreal sich das Ganze für mich anfühlt. Ein handfestes Buch mit einer Handlung, die aus meinem Gedächtnis entsprungen ist und Seiten, die ich allesamt gefüllt habe. Ein Buch mit wichtigen Werten, die ich insbesondere an Kinder und Jugendliche weitergeben will. Ich bin wahnsinnig glücklich aber auch sehr aufgeregt!

Die Idee zum Buch entstand im Sommer letzten Jahres.

Ich hatte meinen Blog seit fast einem Jahr und traute mich inzwischen, offen und ehrlich über meine Essstörung zu schreiben. Doch mir fiel auf, dass meine Zielgruppe „älter“ war – also so wie ich, oder älter. Jüngere Menschen tummelten sich eher weniger in meinem Blog, dabei wünschte ich mir, dass gerade Kinder oder Jugendliche mal bei mir vorbeischauen und ein bisschen über Essstörungen und andere seelische Sorgen erfuhren.

Ich dachte also kurz über YouTube nach. Doch ich verwarf die Idee wieder.

Ich weiß, dass Jugendliche heutzutage eher visuell gestimmt sind und sich gerne von Bildern oder Videos berieseln lassen. Das merke ich auch daran, dass die Aktivität auf meinem Instagram Account allmählich zunimmt. Doch ich bin keine „Rampensau“, ich zeige nicht mal gern mein Gesicht, wie ihr wisst.

Dann dachte ich an ein Buch.

Zugegeben, Bücher werden auch immer weniger gelesen, aber das ist schließlich das, was ich kann: Schreiben! So kann ich mich mitteilen. So kann ich wirklich ausdrücken, was tief in meinem Herzen steht.

Ich dachte an meine eigene „Jugend“ und was ich gern so las. Ganz ehrlich: Ratgeber waren nicht dabei. Ich las Romane und verlor mich gern in eine fiktive Welt.

Habt ihr jemals einen Roman über Essstörungen gelesen?

Ich nicht. Ich las über Drogenkonsum, Mobbing, Selbstverletzung, Rassismus und Depressionen. Aber nicht über Essstörungen. Dieses Themenfeld existiert in Romanen noch nicht (falls ich mich irre, könnt ihr mir gerne Beispiele schicken!). Dies wollte ich allerdings ändern. Ich wollte Repräsentation schaffen.

Also fing ich an zu schreiben.

Ich hatte plötzlich eine Idee im Kopf und wollte sie festhalten, damit ich sie nicht verlor. Ich schrieb und schrieb und konnte nicht mehr aufhören. Selbst während der Phase meiner Bachelorarbeit konnte ich das Schreiben nicht richtig pausieren, aus Angst, die Inspiration würde mich verlassen.

Heraus kam ein Buch über Freundschaft, Liebe, psychische Krankheiten und Diskriminierung.

Und ich liebe es. Es hat mich sehr viel Arbeit, Geld und Mühe gekostet, weil ich es im Eigenverlag veröffentlicht habe.

Was erwartet euch in diesem Buch?

Da ich von der Handlung nicht zu viel vorwegnehmen will, mache ich es kurz und knapp: Euch erwartet eine Geschichte über wahre Freundschaft und die erste Liebe. Auch die Repräsentation von Essstörungen und anderen seelischen Sorgen, sowie Alltagsrassismus, ist in die Handlung eingebettet. Doch neben diesen „schweren“ Themen wird auch das klassische Teenager-Leben mit Familienproblemen, nervigem Schulalltag und anderen Dramen erzählt.

Jetzt ist es offiziell bei Amazon erhältlich!

Ich habe es als Print- und E-Book Version veröffentlicht. Um die doch relativ hohen Druckkosten zu decken, ist das Taschenbuch natürlich etwas teurer als das E-Book.

Hier ist der Link zu dem Buch „Zwischen meinen Worten.“

Ich bin gespannt auf euer Feedback!

Da ihr bereits meinen Schreibstil kennt, bin ich extrem gespannt, was ihr von diesem Jugendbuch haltet. Besonders freuen würde es mich natürlich, wenn ihr dieses Buch an Kinder und Jugendliche empfehlen würdet, da sie diejenigen sind, die ich damit erreichen möchte.

Doch auch sonst freue ich mich über eure Meinungen! Es ist wie gesagt ein Jugendbuch und, zugegeben, etwas kitschig – trotzdem weiß ich, dass es jeder jeden Alters lesen und sicher etwas daraus ziehen kann!

*Dieser Beitrag enthält Werbung.

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32 Kommentare zu „„Zwischen meinen Worten“ – Mein Jugendbuch über Liebe, Freundschaft und psychische Krankheiten

  1. Ganz, ganz großen Glükwunsch auch an dieser Stelle, weil ÖFFENTLICH, noch einmal! Ich habe Deine Emotionen während des Enrschlusses, des Schreibens und des Erstellen Deines Buches ja immer ein wenig mit teilen dürfen. Und obwohl ich schon wusste, dass Dein Werk nun fertig ist, habe ich hier beim Lesen noch einmal Freudentränen in den Augen gehabt.

    Ich bin nun sehr gespannt darauf, Dein Buch lesen zu dürfen.

    Allerliebste Grüße und eine ganz große Umarmung für Dich, liebe Mia! 💖💖💖

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      1. Das ist kein Eigenlob, das ist Freude darüber erstmalig etwas so Eigenständiges geschaffen und geschafft zu haben. Du kannst, darfst, sollst ganz zu recht stolz auf Dich sein. Ich bin es jedenfalls!

        Um so mehr als ich nicht nur um die Motivation weiß, von der ausgehend Du das Buch geschrieben hast, sondern auch mit welcher Intension: Nämlich der, sowohl präventiv als auch unmittelbar unterstützend Denkanstöße zu Theman zu geben, die weitgehend tabuisiert, mit Geringschätzung bzw. mit Vorurteilen betrachtet werden. Und besonders schön: Dass Du Dich damit an junge Menschen wendest!

        Ich finde das so wunderbar.

        Menschen wie Du schenken mir Zuversicht, Lebensmut, geben mir Kraft.

        Und das schenkst Du andern auch und wirst es auch mit Deinem Buch schenken.

        Das ist ein Tag, Dich hochleben zu lassen!!! 🎉🎇🎆

        Noch einmal und wie stets ganz von Herzen: Ganz liebe Grüße an Dich! 💖

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  2. Toll! Ich gratuliere dir und finde das Projekt großartig. Werde es mir auf jeden Fall besorgen und habe bei der Bücherhalle hier in Hamburg auch gleich mal einen Anschaffungsvorschlag gemacht. 😇

    Du kannst echt stolz auf dich sein und ich finde es großartig, dass du auf diese Art deine Erfahrungen teilst. 🤩 Alles Gute!

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  3. Ui! Ich bin (unbekannterweise) wahnsinnig stolz auf dich! Ich schreibe selbst, neben dem Blog, im real life sozusagen, und selbst wenn man eine Geschichte im Kopf hat, ist es nicht immer so leicht, die leeren Seiten allesamt mit Leben zu füllen.

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      1. Gedichte und Kurzgeschichten. Mein Traum wäre es, einen kleinen Band mit eben diesen Gedichten herauszubringen oder eine ganze Reihe solcher Büchlein ❤
        Ich traue mich bloß nicht, sie hier zu veröffentlichen^^'

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  4. Ich bin mir nicht sicher, wie lange es her ist, aber ich hatte ja mal geschrieben, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, dass Du in die Öffentlichkeit gehst und eine Inspiration für viele sein kannst.
    Mir stehen gerade die Tränen in den Augen, weil ich so stolz auf Dich und mit Dir bin. Wir beide kennen uns nicht persönlich, aber ich kann immer wieder spüren, welch Kraft, Ausdauer und vor allem Reflektion in die steckt.
    Mach weiter so!
    Mögen Dir all die Wege offen stehen, um Dich und somit auch andere zu inspirieren.
    Herzliche Grüße
    Serap

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    1. Wow, jetzt stehen mir auch Tränen in den Augen. Ich erinnere mich sehr gut an deine Worte und musste damals sehr schmunzeln, weil ich mitten in meinem Manuskript war. Dass du nun eben hier rauf reagierst, freut mich so unendlich sehr! Danke! ♥️

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  5. Ich kann mir vorstellen, dass du zu dem Adjektiv eine gespaltene Auffasung hast, aber ich möchte es trotzdem-oder vielleicht gerade deswegen- so formulieren: Du bist wunderschön- von innen und außen.
    Sei stolz auf dich!

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  6. Herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung – ich freue mich ehrlich für dich! Hab es erst neulich gelesen, dass du „demnächst“ ein Buch veröffentlichen wirst – beziehungsweise ja jetzt hast.

    Also, herzlichen Glückwunsch! Ich werde Mal schauen, ob es was für mich ist 😊

    Liebe Grüße!

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    1. Danke für deine lieben Worte! ♥️ ich empfehle es insbesondere denjenigen, die von einer Essstörung betroffen sind! Es ist zwar ein Jugendbuch, aber es lässt in den Kopf einer Betroffenen eintauchen, weil es diese Repräsentation einfach nicht gut genug gibt! ♥️ wenn du es lesen solltest, würde ich mich über dein Feedback freuen 🙂

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      1. Ich hab mich gerade ein wenig beim Blick ins Buch rein gelesen – und hab das Buch danach direkt in den Warenkorb gepackt. 😀 Vor den nächsten Semesterferien werde ich es wohl nicht schaffen es zu lesen- zumal ich eh noch unglaublich viele Bücher hier liegen habe, aber ich bin definitiv gespannt darauf! ♥

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