Körperkomplexe – Essstörung und Sex

Was hat eine Essstörung mit Sex zu tun? Die Störung an sich vielleicht nicht, aber der Körper  schon. Lange Zeit fiel es mir schwer, darüber zu sprechen, aber nun möchte ich hier mit euch das Thema Körperkomplexe und Sex anhand von mir – einer Person mit Essstörung – aufzeigen.

Ich hoffe, dass euch folgender Beitrag nicht zu persönlich wird, wenn doch, dann wäre jetzt, der richtige Zeitpunkt, um die Seite wegzuklicken. 🙂

Der unzufriedene Körper

Betroffene Menschen mit einer Essstörung haben in der Regel eine verzerrte Wahrnehmung zu ihrem Körper. Sie sind unzufrieden und fühlen sich nicht wohl. Ich für meinen Teil mochte meinen Körper noch nie. Als Kind war ich so dünn wie eine Bohnenstange und in der Pubertät bekam ich die Form einer Birne (oben schlank und nach unten herum breiter). Das Ideal sah anders aus und das belastete mich noch vor meiner Essstörung.

Ich und Sex?!

Ich war eine absolute Spätzünderin, was Sex und allerlei angeht. Das liegt zum einen an meiner sehr konservativen Erziehung und zum anderen an meinem nicht guten Händchen für Männer 😛 Meine Erfahrungen sind nicht allzu viele (und auch nur heterosexuelle), daher kann ich lediglich von dem berichten, das ich weiß.

Das unselbstbewusste Auftreten

Als es bei mir mit dem Thema „Jungs“ losging, war ich furchtbar unsicher. Einerseits mochte ich es berührt zu werden, andererseits nicht. Ich brauchte viel Zeit, um mich sicher zu fühlen. Ich konnte „ihm“ nicht einfach meinen Körper präsentieren und „loslegen“. Oft kam es vor, dass ich den ein oder anderen „kurz davor“ zurückwies. Ich war noch nicht soweit und es sollte noch eine ganze Weile dauern, bis ich mich vom Küssen und „mehr“ zum Sex durchringen konnte.

Die Scheu vor Licht

Ich hatte also Sex. Aber ich hatte nur Sex im Dunkeln. Mit zugezogenen Vorhängen und ausgeschalteten Lampen. Licht war mein Feind. Licht brachte die „Erleuchtung“. Es zeigte „alles“ – jede Pore, jede Narbe, jedes Fettpölsterchen.

Wenn es dunkel und ich unter der Bettdecke versteckt war, dann fühlte ich mich deutlich wohler, als wenn das Tageslicht mir ins Gesicht knallte und man meinen nicht perfekten Körper sah. Ich hatte Angst davor verurteilt zu werden. Ich wollte nicht, dass „er“ meine kleine Oberweite oder meinen unförmigen Bauch sah.

Beim Sex interessiert niemanden ein bisschen Schwabbel!

Würdet ihr ich fragen, dann würde ich sagen, dass es mir überhaupt nichts ausmacht, wenn mein Gegenüber keinen Waschbrettbauch hat. Meine weiblichen Freundinnnen würden vermutlich dasselbe tun. Allerdings kam ich nicht auf die Idee, dass es andersherum genauso sein könnte.

Ein Mann sagte mir einst, dass er meinen Körper auf seine unperfekte Art perfekt fand. So sollte eine Frau aussehen. „Wie ein Mensch“, waren seine genauen Worte. Er berührte meinen kleinen Schwabbelbauch angeblich gerne. Ich war völlig baff, denn er war ein „Fitness-Heini“ gigantisch groß und gigantisch muskulös. Ich konnte ihm nicht vorwerfen, dass er diesen Spruch nur nutzte, um mich ins Bett zu kriegen (denn der Zug war schon abgefahren ^^), nein, er sagte es einfach so. Mittlerweile habe ich das sogar von mehreren Männern gehört. Und es freut mich sehr, denn beim Thema Sex zerstören Komplexe und Unsicherheiten sehr viel.

Die Essstörung muss beim Sex nicht im Weg stehen

Ich bin zwar noch immer kein Fan meines eigenen Körpers, aber er behindert mich nicht mehr an körperlicher Nähe. Ich glaube inzwischen sogar, dass mein Gegenüber es ernst meint, wenn er sagt, dass er meinen Körper wirklich schön findet. Ich schätze diese neugewonnene Freiheit und bin sogar froh, dass ich den Körper eines „Menschen“ habe.

Ich weiß nicht, wie viele Kommentare ich unter diesem Beitrag erwarten kann, denn dieses Thema ist nun mal sehr persönlich. Aber wenn ihr eure Meinung oder gar persönliche Erfahrung mit mir teilen wollt, dann würde ich mich sehr freuen. ♥

Ps. darf man das S** Wort überhaupt so oft in einem Beitrag erwähnen? Hoffentlich werde ich nicht blockiert!

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25 Kommentare zu „Körperkomplexe – Essstörung und Sex

  1. Es ist sehr schön und berührend zu lesen, dass Du froh darüber bist, den Körper eines Menschen zu haben und, dass Du das als Freiheit empfindest. Denn das ist es in der Tat. Es gibt kaum eine größere, liebe Mia.

    Dass Du das so zu sehen, zu empfinden vermagst, freut mich ganz ungemein!

    Du BIST ein toller Mensch. SO WIE DU BIST! Als „Gesamtnaturwerk“ 😉 (Das meine ich viel weniger lustig als ganz ehrlich!)

    Ganz liebe Grüße! ❤

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  2. Ich finds klasse, dass du das Thema ansprichst! Sex ist doch etwas vollkommen Natürliches, da ist es meiner Meinung nach nur richtig, wenn man offen darüber spricht und es nicht tabuisiert. Ich bin mir sicher, dass man Sex auch viel mehr genießen kann, wenn man eben nicht darüber nachdenkt, wie man aussieht und was der andere über einen denken könnte.
    Die Erkenntnis, das mich andere trotz meines „unperfekten“ Körpers ja schön finden könnten, hatte ich auch schon einmal! Da war ich auch völlig Baff… Im Nachhinein finde ich es schrecklich, dass ich jemals so gedacht habe! Ich finde, in dieser Hinsicht klingt dein muskulöser Ex-Freund wirklich toll, weil er dich so akzeptiert hat wie du bist und es dir zudem versucht hat zu zeigen. 🙂

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    1. Danke für deine lieben Worte 🙂 Ich finde auch, dass es kein Tabu Thema sein sollte. Wie sonst kann man sich austauschen? Verrükt, dass es scheinbar vielen so geht, dass wenn man denkt, dass man nicht schön ist, automatisch davon ausgeht, dass alle anderen einen auch nicht schön finden…Verrückt!

      Aber ich bin dem Muskelmann für diese Erkenntnis auch dankbar – in dieser Hinsicht war er ein guter 😛

      Ganz liebe Grüße!

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  3. Sehr schöner Beitrag! Joa, alle angesprochenen Probleme kenne ich auch nur zu gut. Wobei bei mir Sex eigentlich immer eher negativ besetzt war, da ich nicht wirklich viel daran finden kann, was mich anspricht. Mein Bedürfnis danach war immer sehr gering bis gar nicht vorhanden – dennoch habe ich sehr viele Erfahrungen gemacht, oft nicht gerade gute. Ich hab halt immer mitgemacht, weil die Kerle das wollten, mit 15 fing es an. Einige Kerle waren darunter, die mich (in meinen nicht so perfekten Zeiten) auf meine „Defizite“ ansprachen – hier könntest du ein bisschen abnehmen, dort ein bisschen trainieren…. dabei waren die Herren selbst alles andere als perfekt. Andererseits wurde ich in „perfekten“ Zeiten immer auf den Status eines Sexobjekts reduziert, ich kam mir vor wie ein Stück Fleisch. Tja, beides nicht so doll. Was mich selbst betrifft, so ist mir die Figur meiner jeweiligen Partner immer egal gewesen, mir musste das Gesamtpaket gefallen!

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    1. Wow!!! Das klingt ja wirklich unter aller Sau, dass du auf deine „Defizite“ angesprochen wurdest. So etwas kann einen durchaus prägen, wenn nicht gar traumatisieren…

      Du sprichst außerdem einen sehr wichtigen Punkt an: Die Frau wird stets sexualsiiert – es wird von ihr erwartet, dass sie vom Hals abwärts rasiert ist, schlank und willig….Dass Sex für dich negativ besetzt war, kann ich daher gut verstehen…

      Liebe Grüße!

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  4. Irgendwie beruhigt mich dieser Beitrag. Bin zwar noch Jungfrau, aber habe zum 1. Mal einen Freund und mache mir diesbezüglich schon Gedanken. Ich hasse meinen Körper zwar nicht mehr so wie früher, aber gerade, weil ich in letzter Zeit einiges zugenommen habe, fühle ich mich doch unsicher. Ich habe mich an mein neues Gewicht noch nicht gewöhnt. Ich habe was das Them Sex betrifft irgendwie etwas Angst.. Naja, mal schaun, wie sich das entwickelt.

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    1. Danke für deine lieben Worte 🙂 Vor meinem ersten Mal waren die Ängste auch sehr stark, aber glücklicherweise geschah es nicht von heute auf morgen. Vielleicht wirst die Möglichkeit haben, deinen Freund nach und nach auch körperlich ein bisschen kennenzulernen!

      Zunehmendes Körpergewicht kann das ganze natürlich im Kopf verschlimmern, aber vergiss nicht, dass oft nur du selbst diejenige bist, die es merkt. Und selbst wenn, dann ändert es auch nichts 🙂

      Liebe Grüße!

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  5. Hallo Mia, danke, dass Dubdas Themo so offen ansprichst!! Es ist wahnsinnig wichtig , dass alle, die auch Schwierigkwiten haben, zuerst einmal lesen können, dass man damit nicht alleine ist. Früher (da war das Internet noch nicht so populär, dass man mal eben was googlen komnte 😅) hat diese Scheu und Angst die Spirale von mangelndem Selbstwert und Einsamsein nur verschärft. Ich dachte, nur ich bin so verquer. Niemand aprach darüber. Und wenn doch, schien immer allea ao wunderbar und schön. Also danke, liebe Mia 🙏😊

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  6. Ich habe auch unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Mein Exmann hat wegen meiner Gewichtszunahme, die unter anderem aus Ehestress resultierte, immer rumgemäkelt, aber beim Sex war das nie Thema. Dann hatte ich letztes Jahr eine kurze Beziehung zu einem sehr attraktiven, zwanzig Jahre jüngeren Mann, der mich trotz Größe 46 sehr sexy fand, und mit diesem Hochgefühl bin ich dann in die nächste Beziehung, wo mir mitgeteilt wurde, dass ich abnehmen müsste, wenn er richtig in Fahrt kommen soll. Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie so verletzt worden (auch im Ehekrieg nicht), fand das Ganze aber auch irgendwie grotesk und konterte irgendwann: „Ist das Schwert zu stumpf, sagt der Ritter, der Drachen ist zu dick.“ 😜
    Habe trotzdem gebraucht, um mich davon wieder zu berappeln. Mein jetziger Partner findet mich schön und ich ihn auch. Und wir sagen uns das auch immer wieder. 🌈

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    1. Der Spruch ist der Hammer!!! 😀 Wie hat er darauf reagiert?
      Aber prinzipiell finde ich es unmöglich, das ein Mann dich so nennt! Aber warum sollte man auch mit einem Menschen zusammen sein, der einen so wenig wertschätzt…Es ist definitiv gut, dass du ihn los bist!

      Liebe Grüße und Danke für deinen Kommentar 🙂

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  7. Oh… Sex! Mein Lieblingsthema 😁
    Darüber kann ich ja stundenlang reden 😅

    Ich finde es immer unheimlich spannend und berührend, zu hören/lesen, wie andere Menschen sich als sexuelles Wesen entdeckt haben und nun selber wahrnehmen. Es ist einfach ein so unglaublich vielseitiges Thema, in dem es ein paar m.e. grundlegende Gesetze gibt (bspw: ist am besten, wenn beide sich rundum wohl fühlen), abgesehen davon aber so individuell, wie die beteiligten Personen.

    Ich habe als junge Erwachsene ja ein Sexhandbuch nach dem anderen regelrecht verschlungen. Ich wollte wissen, was Partner von mir erwarten würden und was ich erwarten durfte.

    Und der Kanon auch hier: bist du erstmal mit jemandem im Bett, hat dein Partner anderes zu tun, als deine Love Handles kritisch zu betrachten 😅
    Trotzdem gibt es immer wieder Menschen, denen es Freude bereitet, andere runter zu machen und die bringen dann potenziell auch verletzende Kommentare.

    Und das behindert dann das allerwichtigste dabei: dass man sich wohl fühlt. Deshalb finde ich es völlig in Ordnung, Sex erstmal nur unter der Decke im Dunkeln zu haben.

    Ich glaube, es gibt kaum jemanden, der die Veränderungen seines Körpers während der Pubertät so ohne weiteres wegsteckt und sich sofort wohl fühlt. Den Blick eines anderen Menschen auszuhalten erfordert durchaus einiges an Übung und Vertrauen…

    Ich finde es toll, dass du dich durchgerungen hast, so offen darüber zu schreiben. Ich kann mir wohl nur abstrakt vorstellen, wieviel Überwindung das gekostet haben muss… Aber ich glaube, du hilfst damit sowohl dir selbst, als auch anderen, die sich fragen, ob sie „normal“ oder „gut genug“ sind – was sich, glaube ich, jeder Mensch immer wieder mal fragt….

    Alles Liebe und Gute dir weiterhin ❤

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    1. Danke für deinen wieder einmal äußerst interessanten Kommentar! 🙂 Ich würde auch gerne öfter darüber reden, aber mein Umfeld ist leider nicht so begeistert davon 😀

      Ich finde es sehr interessant, dass du dich mithilfe von Literatur regelrecht darauf vorbereitet hast! So schlau war ich gar nicht…Aber wie schön, dass du es ähnlich so siehst, dass es darauf ankommt, dass man sich wohlfühlt und die eigenen Ängste manchmal gar nicht berechtigt sind!

      Ganz liebe Grüße! ❤

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      1. Ja, ich habe irgendwie mit meinem Umfeld da großes Glück, wobei das Thema auch nicht bei allen gleich-beliebt ist…
        Ich kann mich dir aber gerne als Gesprächspartner anbieten, falls es mal spezielle Themen gibt 😉

        Ich mache das bei neuen und beängstigenden Themen gerne so, dass ich möglichst viel drüber lese… Hat bisher meistens ganz gut funktioniert, man darf nur nicht zu viel Fokus auf die auch überall existenten Horror-Geschichten legen 😅

        Und was Ängste angeht: ich glaube, ihnen die Berechtigung abzusprechen kann unerwünschte Nebenwirkungen haben, denn sie haben ja immer irgendwo ihre Ursache und es gab dementsprechend mal einen Zeitpunkt, zu dem diese Angst sehr hilfreich war, um einen vor etwas zu beschützen. Stattdessen finde ich es schöner, dieser Angst dann mit Freundlichkeit zu begegnen und sich in Ruhe anzuhören, was sie zu sagen hat und dann zu überlegen, was davon aktuelle Gefahren noch sein könnten und was nicht – sprich: die Angst vom aktiven Wachmann, der laut Alarm schlagen sollte zum ruhigen Berater „befördern“… Ob das immer so gut funktioniert, ist natürlich die Frage, aber bisher habe ich damit ganz gute Erfahrungen gemacht 😊

        Ganz liebe Grüße zurück ❤

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  8. ich finde deinen Beitrag sehr interessant und bisher verneinte ich vehement das ich eine esstörung hätte. Aber da ich nun viel zu wenig wiege muss ich der Wahrheit ins Auge sehen und zugeben: Ja ich habe probleme mit dem Essen und mit meinem Körper. Wenn es nach mir gegangen wäre hätte ich nie Sex gehabt, denn meinen Körper habe ich noch nie gerne gezeigt. Inzwischen, weil ich einfach zu dünn bin. Aber klar, Berührungen danach sehne ich mich auch.
    Allerdings gab es auch Zeiten in denen ich keine Probleme mit meinem Körper hatte. Es ist ein auf und Ab wie das auf und ab der Gefühle.

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    1. Danke dir deinen so ehrlichen Kommentar! Die Einsicht, dass dein Verhalten essgestört ist, ist eine sehr schwierige und mutige! Ob es wirklich eine Essstörung ist, hoffe ich natürlich nicht! Aber deine jetzige Beobachtung und Reflexion ist die perfekte Basis dafür dem Strom entgegenzuschwimmen.

      Unzufriedene Körperbilder können die Angst vor körperlicher Intimität durchaus fördern. Ich hoffe aber, dass dieses Auf und ab bei dir irgendwann nachlassen und du nur noch ein „auf“ mit bestenfalls einem zufriedenen Körperbild haben wirst<3

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  9. Liebe Mia,
    toll und ich finde es richtig mutig, sich so offen zum Thema Sex zu äussern. Vor allem deine persönlichen Erfahrungen machen diesen Post unsagbar sympathisch. ❤
    Sex gehört mehr oder weniger zum Leben dazu. Meine Erfahrungen bestätigen deine, dass Männer nicht DIE körperlich perfekte Frau haben wollen. 😊
    Mein Mann schwärmt von Frauen mit Waschbrettbauch. Er selbst der – kleine Zwilling von Bud Spencer, entspricht nicht dem eigentlichen Schönheitsansinnen. Mir persönlich ist das egal. Ich lege Wert auf den Menschen. Mein Mann und ich sind nicht nur figurbezogen gegenpolig. Meine früheren sexuellen (weniger positiven) Erlebnisse prägen mein Sexleben stark. Dank (m)einer Maske, kriege ich gerade noch die Kurve.
    Meinen Körper lehne ich nicht mehr ab. Ich habe ja nur den einen. Sexuell gesehen, spielte dieser nie eine tragende Rolle – wegen meiner Maske. Mich persönlich setzt Sex (insgeheim) wahnsinnig unter Druck, gerade weil es dazugehört.
    Alles Liebe 😀
    Michaela

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    1. Danke für deine lieben Worte, Michaela ❤️Dein Kommentar zeigt sehr deutlich wie unterschiedlich Geschmäcker ausfallen können! Auch dass die eigene Wahrnehmung gar nicht die gleiche von „ihm“ sein muss!
      Sehr mutig fand ich das Teilen deiner persönlichen Erfahrung und deinen Bezug zum Thema. Ich freue mich sehr, dass es nicht tabuisiert wird!

      Ganz liebe Grüße!<3

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  10. Ein sehr schöner Beitrag über ein wichitges Thema. Denn Komplexe wegen dem Körper haben die meisten, egal ob wegen einer Essstörung oder nicht. Ich weiss noch wie ich als Teenie immer Angst davor ahtte wie wohl später irgendwann ein Mann auf meien Geburtsflecken am Bauch reagieren könnte. Durch die Flecken habe ich mich gefühlt wie eine Kuh, Dick war ich auch. Im endeffekt hat es aber nie einen Typen gekümmert das ich „gefleckt“ bin. Und wegen den extra pfunden hat sich auch niemand beschwert; im Gegenteil. Männer scheinen die zu mögen wenn es doch mal härter zugeht..

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    1. Danke für deinen Kommentar! ich sehe das genau wie du. Auch vor meiner Essstörung hatte ich große Komplexe und Angst davor den Erwartungen nicht entsprechen zu können. Aber wird man diese doofen Gedanken erst einmal los, erkennt man, das Ängste Ängste und nicht die „richtigen“ Gedanken sind.

      Liebe Grüße!

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