Endlich gesund werden – Schritt 1: Ziele setzen

Essstörungen sind definitiv heilbar! Doch dies funktioniert mit viel Durchhaltevermögen und dem Wissen, dass es eine wunderbare Endstation gibt. Schritt 1 lautet also, sich Ziele zu setzen.

Es mag banal erscheinen, einen ganzen Beitrag darüber zu schreiben, sich Ziele zu setzen. Doch um ein Problem zu lösen, muss man überhaupt wissen, was man sich davon erhofft. Man braucht einen Antrieb, etwas, das einen durchhalten lässt, selbst, wenn es mal hart auf hart kommt. Ein Ziel eben.

Wir alle brauchen Ziele. 

Ich würde sogar meinen, dass es fast nichts gibt, dass wir nicht tun, ohne uns ein bestimmtes Ziel zu erhoffen. Selbst wenn wir etwas aus Herzensgüte für andere tun, gibt es uns auch ein Gefühl – vielleicht Freude? Ist das nicht auch ein Ziel?

Ziele sind wichtig!

Denn es werden Tage kommen, an denen wir nicht mehr kämpfen wollen. Es wird Tage geben, in denen sich ein Rückschlag nicht nur wie ein Rückschlag anfühlt. Es wird Tage geben, an denen wir den Mut verlieren. An denen wir nicht aufstehen können. Weil wir so müde und schwach sind.

Und dann müssen wir unser Ziel vor Augen führen.

Wir müssen uns daran erinnern, warum genau wir überhaupt weitermachen und nicht schon vor Jahren aufgegeben haben. Wir müssen uns daran erinnern, dass es ein Ziel gibt.

Ich will leben.

Das ist mein Ziel. Ich will leben und gesund sein. Ich will leben und ohne Zwänge leben. Ich will mich nicht vor etwas lapidarem wie Essen fürchten und ihm diese enorme Macht über mich geben.

Was sind eure Ziele? Und wie erinnert ihr auch an sie? Ich habe sie in meinen Notizen ins Handy geschrieben und versuche jeden Tag darauf zu schauen!

5 Kommentare zu „Endlich gesund werden – Schritt 1: Ziele setzen

  1. Große Ziele, Mia, wie das Deinige, können ein Anker in der Zukunft sein und es wird vielleicht „einfacher“ erreicht, wenn es in viele kleine Etappenziele untergliedert wird, die so kleine Wegpunkte sein können. Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir, freundliche Grüße, Olaf

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  2. Ein schöner Eintrag! Ich finde es immer schwer, wenn die Rückschläge kommen nicht aufzugeben. Man ist dann so schnell dabei, zu sagen „Es hat keinen Sinn, ich schaffe es eh nicht“. Etappenziele finde ich auch gut, und sich von Rückschlägen nicht verführen zu lassen, negative allgemeine Aussagen über sich selbst zu treffen. (Siehe oben – ich schaffe/kann es eh nicht).

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    1. Danke für deine ehrlichen Worte! Ich weiß genau, was du meinst. Bei Rückschlägen ist man oftmals so niedergeschlagen, dass man keinen Lichtblick am Horizont mehr sieht. Deshalb sage ich mir immer, dass Rückschläge bloß Rückschläge und nicht die Regel sind, und versuche mir mein Ziel vor Augen zu führen!

      Liebe Grüße!

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  3. Vor allem finde ich es immer wieder toll, wie schonungslos und offen (auch Dir selbst gegenüber) Du all das thematisierst, Mia. Und ich wünsche Dir und all den Anderen, die hier oder in ihren Blogs drüber schreiebn, von Herzen einen gesunden Weg und das Erreichen der Ziele.
    (Mußte mal gesagt werden. Da hast Du mir jetzt eine tolle Gelegenheit gegeben 🙂 )

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