Wie mich Low Carb in den Ruin trieb

Ich hatte diese Ernährungsform schon oft gehört, ohne sie überhaupt richtig zu verstehen. Immerzu warben die verschiedensten Plattformen mit Gerichten und diesem besonderen Lebensstil. Viele meine Freunde scheinen bis heute sehr zufrieden damit zu sein und klagen kaum über irgendwelche Beschwerden.

Low= wenig 

Carbs= Kohlenhydrate

 Klingt im ersten Moment ziemlich einleuchtend. Der Anteil der Kohlenhydrate wird bei der Ernährung also reduziert.

  • Aber warum machen Kohlenhydrate dick?
  • Warum gehören keine Kohlenhydrate nach 18 Uhr auf den Teller?
  • Was sind überhaupt Kohlenhydrate?
  • Kartoffeln und Reis sind doch schließlich auch gesund?
  • Ist Fett nicht der gefährliche „Dickmacher“? So wie Süßigkeiten oder Kuchen?

Diese Sätze schwirrten ziellos durch meinen Kopf und verzerrten meine Wahrnehmung. Wie viele andere glaubte ich an all jede stereotypischen Aussagen, ohne sie und ihre biologische Aussage auf den menschlichen Organismus verstanden, geschweige denn hinterfragt zu haben. Als ich nach der Ursache fragte, bekam ich die Antwort im Internet.

Zusammengefasst heißt das so viel wie, dass uns Kohlenhydrate genügend Energie liefern. Wenn gerade aber keine Energie benötigt wird, wandelt der Körper sie automatisch in Fett um. Und sind Kohlenhydrate überhaupt nicht vorhanden, geht die Verbrennung gleich über zu den Fettreserven.

Ich war ziemlich baff. War es wirklich so simpel?

Warum nicht ausprobieren, dachte ich. Mal schauen, was passiert. Ich fing also eines Abends an, auf Kohlenhydrate zu verzichten. Von nun an gab es kein Brot zu Abend, sondern z.B ein Stück Filet mit Gemüse. Es dauerte seine Zeit, bis mein Körper nicht mehr nach Kohlenhydraten lechzte, aber das überlebte ich schnell, denn statt Kohlenhydrate hieß ich ein neues „Produkt“willkommen: Fett!

Fett ist wichtig, sagten sie (das Internet). Ungesättigt ist lebensnotwendig, sagten sie. Ohne Fett kann man nicht abnehmen, sagten sie. Zudem sei er wohl ein viel besserer Energieleferant. Und Fett enthielt keine Kohlenhydrate. Es schien wie ein Traum, all die „fettigen Produkte“, wie Öl, Butter oder Käse in den Essplan einzuführen. Und das Beste an allem war, dass ich selbst nach einem großzügigen Stück Käse zum Abendessen, doch tatsächlich abnahm.

Naja. So utopisch war das Ganze leider doch nicht. Doch dies erfuhr ich nur in einem schleichenden Prozess.

Die anfänglichen Symptome

Fleisch. Ich hatte einen so unbändigen Drang nach Fleisch. Da ich permanent das Gefühl hatte, dass meinem Körper selbst nach einem Sättigungsfgefühl etwas fehlte, konnte ich keinen Tag auskommen, ohne Fleisch zu essen. Für mein moralisches Empfinden war das sehr bedauerlich, denn obwohl ich keine Vegetarierin bin, konnte ich eine lange Zeit gut darauf verzichten.

Seltene Klositzungen. Okay, das Thema Stuhlgang ist nicht gerade in den Top 5 meiner Lieblingsdiskussionen, aber lasst euch gesagt sein, dass durch eine Ernährung ohne verdauungsfördernde Lebensmittel und ausreichenden Ballaststoffen, der Gang zum Klo nicht mehr täglich sein wird….Im Gegenteil. Das Resultat: Ein aufgeblähter Schwangerschaftsbauch, gefolgt von Schmerzen.

Rückfälle. Ich hatte zwar diesen Lebensstil angenommen, jedoch nicht ohne den einen oder anderen „Cheat day“. Alles, was verboten war, schien umso verlockender, trotz der positiven Resultate. Sushi mit Freunden war kein Vergnügen mehr, sondern eine kleine  Ausnahme, ein Ausrutscher, den ich aufrichtig bereuen würde.

Die späteren Folgen

Mehr Kilos auf der Waage. Irgendwann nahm ich nicht mehr ab. Ich erfuhr auf die harte Weise, dass es nicht nur darum geht, keine Kohlenhydrate zu essen, um abzunehmen, sondern auch eine gewisse Kalorienzufuhr aufrecht zu erhalten. Mein Organismus brauchte nach einem Sättigungsgefühl immer noch etwas anderes.

Schwächeanfälle. Ich erfuhr am eigenen Leib wie es ist, keine ausgewogene Ernährung mehr zu führen. All das Fleisch, all das Fett, all das verkochte oder rohe Gemüse. Mir ging es irgendwann hundeelend, obwohl ich nicht (physisch) krank war.

Appetitlosigkeit.Viele Lebensmittel kann ich bis heute kaum mehr genießen, weil ich diese über ein Jahr lang intensiv auf meinem Tagesplan hatte. All die erlaubten Gerichte mit Ei, all die Gemüsepfannen – sie waren nur noch eintönig und langweilig.

Warum aber ein Ruin?

Abschließend noch einmal zurück zu meiner Überschrift: Indem ich mich bewusst dazu entschied, eine „Diät“ zu bei einem durchschnittlich schlanken Körper zu starten, begann die Reise in die Essstörung. Der Beginn einer neuen Ära. Einem Leben umhüllt von Kontrolle, Verzichten und meinem neuen Dauerbesucher: Mr. Heißhungerattacke.

Es ist mir ein Rätsel, wie die Menschen in meinem Bekanntenkreis niemals von jenen Folgen erzählten, die ich durchlitt. Entweder sie waren unehrlich oder mein Organismus ist anders. Natürlich werde ich keinen anlügen. Die low Carb Diät funktioniert. Sie funktioniert sogar ziemlich schnell. Aber ich halte absolut nichts Gutes von ihr und jetzt wisst ihr wieso.

Es ist weniger Leben, als mehr Zwang. Als würde man sich in schöne Schuhe quetschen. Klar ist man plötzlich größer und hat längere Beine, aber am Ende des Tages schmerzen die Füße. Man gewöhnt sich natürlich daran, aber sie werden niemals ein bequemeren und gesünderen Ersatz zu bequemen Turnschuhen sein. Auf Dauer sind sie keine Alternative. Mit dieser nicht sehr geistreichen Metapher schließe ich mein Plädoyer.

Euch einen schönen Start in den Mittwoch! ♥

23 Kommentare zu „Wie mich Low Carb in den Ruin trieb

  1. Davon kommt mir einiges bekannt vor, auch wenn es bei mir nicht so krass verlief.
    Aber mein Körper funktioniert ohne Kohlenhydrate nicht. Ich krieg ohne keine Energie. Zu akzeptieren dass das so ist und nicht etwa bedeutet dass ich „zu schwach“ bin oder mich nur nicht „richtig bemüht“ habe ist ein Prozess in dem ich immer noch stecke.

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    1. Bei mir hat das auch sehr lange gedauert, bis ich den Gedanken zugelassen habe. Ich glaube, dass jeder Körper individuell ist. Es gibt auch welche, die keine Kohlenhydrate vertragen und das ist schließlich auch völlig in Ordnung! Ich wollte hiermit auf den „Trend“ verweisen auf dessen Zug alle steigen, ohne sich den Konsequenzen bewusst zu werden. Danke dir deinen netten Kommentar!:)

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  2. Wieder ein für mich besonders interessanter Eintrag, obwohl ich so eine Diät noch nie probiert habe.

    Aber ich bin insoweit sowieso sehr skeptisch und halte es grundsätzlich viel mehr mit dem, was Du „ausgewogene Ernährung“ nennst.

    Du beschreibst Dein Erleben absolut authentisch und so ist Dein Resümee folgerichtig und vor allem nachvollziehbar.

    Ich denke das Problem besteht nicht darin, an dem, was ausgewogene Ernährung tatsächlich ist und ausmacht herumzudoktern, sondern sich WIRKLICH ausgewogen ernähren. Dazu gehört vor allem, dabei möglichst kein Zuviel aber auch kein Zuwenig zuzulassen. Das ist die eigentliche Kunst, und in der bin auch ich lange noch kein Profi.

    Ja, und dann ist es tatsächlich auch ganz besonders wichtig, was Du in Deinem Kommentar auf Tomi noch einmal hervorgehoben hast:

    JEDER Körper ist individuell. Und wir müssen lernen und begreifen, dass also auch jeder Körper auch auf eine ausgewogene Ernährung spezifisch reagiert. Wir Menschen sind einzigartig, einschließlich unserer Körper. Keine Diät wird das ändern. Und das ist auch gut so.

    Und Du liebe Mia bis das auch, einzigartig (!) – und wie Du das bist, ist sehr schön erleben und begleiten zu dürfen!

    Auch heute: Nur ganz liebe Grüße an Dich! 🙂

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    1. Lieber Sternfluesterer,
      Ich danke dir sehr für deine Gedanken zu meinem Beitrag. Ich glaube auch, dass eine ausgewogene Ernährung nicht aus Kalorien besteht, sondern aus einem gesunden Maß, welches jeder Körper individuell bestimmt. Ich habe beisielsweise immer sehr viel mehr essen müssen, um Energie zu gewinnen, als andere. Mein Gewicht hat sich dadurch kaum verändert, jedenfalls nicht, bis ich meinen Körper selbst dazu manipulierte.
      Ich danke dir sehr für dein liebes Kompliment und ich muss sagen, dass es mir sehr leicht fällt, meine ehrlichen ungeschminkten Momente mit euch zu teilen, wenn die Leser sie auf eine solche Art und Weise aufnehmen

      Hab einen schönen Abend und ganz viele Grüße!

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  3. Ich finde die Metapher durchaus geistreich:). Nicht nur die natürlich, sondern den ganzen Beitrag. Weil es mir ähnlich ging. Ich habe es ebenfalls ausprobiert, allerdings, als ich schon mitten in der Essstörung steckte und auch im Untergewicht. Es hat anfangs toll funktioniert. Ich fühlte mich besser. Hatte mehr Energie und weniger Heisshunger. Was grossartig war nach damals etwa dreizehn Jahren Bulimie. Aber langsam kam der Heisshunger zurück. Bei mir vor allem auf Brot in allen möglichen Varianten. Die Essanfälle nahmen zu, das Gewicht ging runter (weil ich häufiger erbrach), mir ging es so beschissen wie vorher und ich hatte zusätzlich panische Angst vor Kohlenhydraten. In der Klinik sass ich dann irgendwann vor einem Teller Pasta und habe geheult, weil ich solche Angst davor hatte, diese verdammten Kohlenhydrate zu essen – weil Carbs gleich Zucker und Zucker macht fett und fettwerden ist schlimmer als sterben.
    Das ist jetzt bald zwei Jahre her. Mittlerweile habe ich die Essstörung überwunden, aber manchmal erwische ich mich noch immer dabei, wie ich gerne den Reis weglassen würde oder lieber nur eine Kartoffel ässe. Das hat keinen Einfluss auf meine Handlung mehr, und das ist gut so. Ich habe keine Lust mehr auf Diäten. Ich will auf nichts mehr verzichten müssen, weil irgendwer irgendwas sagte. Ich habe für mich die perfekte Ernährungsweise gefunden (auch wenn sie manchmal noch schwer umzusetzen ist): alles. Es gibt keine ungesunden Lebensmittel, bloss ungesunde Mengen (dreihundert Gramm Gemüse sind kein Problem, dreihundert Gramm Schokolade auf einmal schon eher). Und, weil’s so wunderbar passt, eine kleine Anekdote zum Schluss: Da hiess es jahrelang, „keine Kohlenhydrate ab 18 Uhr“ – und nun stellt sich heraus, dass Kohlenhydrate gar nicht wissen, wie spät es ist;).
    In diesem Sinne: guten Appetit bei allem, was du magst und alles Liebe
    Elín

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    1. Liebe Elín,
      Ich habe mich natürlich in vielen deiner Worte wiedergefunden.
      Du beschreibst eine ziemlich harte Zeit, aber du zeigst damit auch, dass eine Low Carb Diät sich individuell auf den Körper auswirkt. Mir geht es z.t auch ähnlich, dass ich noch oft versuche eine größere Portion ohne Kohlenhydrate, statt einer kleineren zu essen und da kommt dann dein wichtiger Kommentar ins Spiel, dass es vor allem um die Mengen geht.
      Deine Anekdote ist super lustig und trifft es natürlich auf den Punkt! Ich weiß nicht, wer sich das mit den Uhrzeiten ausgedacht hat, aber bei meinem Körper ist es egal, was er isst – vor allem weil ich immer spät ins Bett gehe.

      Danke, dass du deine ehrliche und intensive Zeit mit uns geteilt hast. Dir auch alles Liebe!:)

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      1. Die Essstörungszeit war hart, ja. Aber ich habe sie hinter mir und viel daraus gelernt – unter anderem, dass mein Körper der einzige ist, der mir vorschreiben darf, was ich wann essen soll, um gesund zu bleiben. Das fällt noch nicht immer leicht, manchmal auch ganz schön schwer, aber es wird besser.
        Die Sache mit den Mengen hat mir die Ernährungsberaterin in der Klinik so wunderbar eingeimpft. Ihre zwei Standardsätze waren „Es darf auch mal ein bisschen mehr sein“ und „Auf die Wochenbilanz kommt’s an!“ – und sie hat Recht. Natürlich meinte sie nicht, dass wir uns jeden Tag vollstopfen sollen, aber wenn’s mal mehr wird, dann passiert nichts. Auch mit dem Gewicht nicht, wenn das in einem gesunden Bereich liegt (von den üblichen Schwankungen mal abgesehen). Als ich endlich den Mut hatte, das auszuprobieren und dann erfahren durfte, dass es stimmt, hat das eine ganze Menge an Angst und Anspannung aus dem Essen genommen.

        Gerne übrigens: Ich finde es sehr wichtig, darüber zu sprechen, gerade weil es so oft heisst, dass man nach langer Krankheit nicht mehr vollständig gesund werden kann. Stimmt nicht – mit Mut, Willen, Durchhaltevermögen und der richtigen Unterstützung geht’s eben doch.

        Alles Liebe
        Elín

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      2. Liebe Elín,
        Ich finde es wirklich fanatisierend, dass so viele so viele positive Erfahrungen in der Klinik gemacht hast. Ich habe nie den mit aufgebracht dort hin zu gehen…
        Aber ich glaube, dass sobald man sein eigenes Bauchgefühl für sich entdeckt und dem Körper gibt, was er braucht – dass dann die Heilung wirklich einsetzt!

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  4. Klasse beschrieben! So krass habe ich das noch nie gehört, hätte ich auch nie gedacht.
    Eine Freundin von mir ist seit einiger Zeit auch begeistert von Low Carb, der schicke ich mal deinen spannenden und ehrlichen Beitrag. Danke dafür!

    Viele Grüße, stay safe!

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    1. Danke dir!:) Ja nicht viele hatten diese starken Nebenwirkungen, manchmal glaube ich echt vom Pech verfolgt zu sein:P aber wenn so viel positives darüber berichtet wird, muss jemand glaub ich auch von all den Nebenwirkungen nach dem langen Zeitraum erzählen!
      Dir ganz viele Grüße!!

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  5. Definitiv: die Leute in deiner Umgebung waren unaufrichtig! Ich muss es aus gesundheitlichen Gründen auch gerade „probieren“. Leider kann ich deswegen nicht einfach hinwerfen und Kohlehydrate essen. Ich bin manchmal echt verzweifelt und verstehe deswegen genau, was du meinst. Ich denk bei einem gesunden Menschen ist es wie mit allen anderen Dingen: zu viel ist nie gut. Deswegen ist aus meiner Sicht eine ausgewogene Ernährung immernoch die beste.

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    1. Das denke ich auch. Sich ausgewogen zu ernähren finde ich gesünder als das skeptische Auge auf Zucker, Fett und Kohlenhydrate. Ich hoffe, dass deine Gesundheit bald wieder ein gesundes Maß zulassen wird und die „Probierphase“ deinem Organismus nicht allzu sehr beeinträchtigt.
      Viele Grüße!!

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      1. Danke 🙂 für mich ist es schwangerschaftsbedingt glücklicherweise nur zeitlich begrenzt. Da sieht man Licht am Ende des dunklen Tunnels. Für jeden der das aber dauerhaft machen muss, empfinde ich tiefes Mitgefühl. Das ist wirklich nicht einfach.

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  6. Einiges davon kommt mir bekannt vor. Ich habe damals mit Low Carb meine Schwangerschaftspfunde gut herunter bekommen. Probleme waren…ständig müde und Gereiztheit. Abends kann ich heute schon auf KH verzichten, aber ohne Sättigungsbeilagen wird es schnell langweilig und man lechzt umso mehr nach einem fetten Nudelteller. Da ist tagsüber nicht regelmäß richtig essen kann fehlt mir oft abends einfach was.
    xoxo Sina
    https://CasaSelvanegra.com

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    1. Da hast du recht, mit Low Carb kann man super schnell abnehmen, aber ich weiß nicht, ob sowas langfristig wirklich funktioniert. Manchmal braucht der Körper eben KH und diese sind auch super wichtig für die Energiezufuhr und das Sättigungsgefühl, wie du sagtest.
      Vliele Grüße!

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  7. Hallo liebe Mia,

    ich kann deinen Frust sehr gut nachvollziehen.
    Vor genau einem Jahr wurde bei meinem Partner Diabetes Typ 2 festgestellt, obwohl er ein sportlicher Vegetarier ist. Es war ein Schock. Er hat sich gegen Medikamente und für eine Nahrungsumstellung entschieden. Also haben wir mit Low Carb angefangen. Mit Erfolg für uns beide.
    Seine Blutzuckerwerte sind sehr schnell auf ein ganz normales Niveau gesunken und mittlwerweile sehr stabil. Wir sind beide fit und voller Energie.
    Ich habe in 10 Monaten ohne zu hungern 20 Kilo abgenommen obwohl mein Gewicht mein ganzes Leben nur nach oben ging. Bis zu meinem statistischen Idealgewicht habe ich immer noch 10 Kilo zuviel, aber meine Körper weigert sich die herzugeben. Das ist ok für mich!
    Ich kenne deine Heißhungerattacken sehr gut. Und es kommt auch heute noch vor, dass ich eine komplette Tafel Schokolade verdrücke.

    Ich bin sicher, dass jeder Körper seinen ganz individuellen Nährstoffcocktail braucht und das muss natürlich jeder für sich selbst rausfinden. Das braucht Zeit und vor allem ein Gefühl dafür, was der eigene Körper braucht.
    Meinem Partner verlängert Low Carb sein Leben und erspart ihm furchtbare Folgeerkrankungen von Diabetes.

    Mir hat auch geholfen zu wissen welche Blutgruppe welche Nahrungsmittel nicht verträgt.

    Ich wünsche dir viel Erfolg auf deiner Reise zu deiner eigenen Wahrheit…

    Ganz liebe Grüße
    Anja

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    1. Liebe Anja, vielen Dank für deinen Kommentar! Bei mir war es auch ähnlich, dass ich monatelang problemlos durchhalten konnte. Aber sobald es nicht mehr weiterging, entstand der Zwang.

      Lowcarb hat aber auch seine positiven Vorzüge und es ist ja bereits bewiesen, dass der Körper keine Kohlenhysrate braucht.

      Du erwähnst einen ganz wichtigen Punkt, dass man auf sein Körpergefühl hören sollte. Einige vertragen Kohlenhydrate nicht so gut und auch das ist okay! Solange man weiß, was er gerade will, geht auch gerne mal eine ganze Tafel Schoki! Bei mir auch gerne mal zwei oder drei 😉

      Liebe Grüße und schönen Abend!!

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